FAQ's - Häufig gestellte Fragen



Frage: Was ist der Unterschied zwischen "necked-in" und "straight"-Dosen?

necked-in and straight-Dosen Diese beiden Weißblechdosentypen unterscheiden sich durch die Verarbeitung der Falze, die den Boden und den Dom der Dose mit dem Hauptblech (dem Zylinder) verbinden. Die Falze der geneckten Dose sind eingezogen, so dass die Dose außen bündig ist, während die Falze der straight - Dose etwa 1 mm hervorstehen. Da die necked-in – Dose viele Vorteile gegenüber der straight – Dose aufweist, setzen wir seit 2009 grundsätzlich nur noch necked-in – Dosen ein.

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Frage: Wie hoch ist die Mindestbestellmenge?

MindestbestellmengeDie Mindestbestellmenge hängt von der Dosengröße ab, liegt aber grundsätzlich bei einer Palette, sortenrein. Die exakten Mengen je Dosengröße können Sie auch der vorletzten Spalte der Größentabelle >>> entnehmen, die auf der Unterseite „Etiketten-Informationen“ zu finden ist.

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Frage: Ab welcher Menge sind bedruckte (lithographierte) Dosen möglich?

Bedruckte DosenBei Aluminiumdosen ist eine Bedruckung ab 10.000 Stück möglich, bei Weißblechdosen ist die Mindestauflage von der Dosengröße abhängig. Bei z. B. einer 400 ml - Dose liegt der Wert bei ca. 25.000 Stück, für den ein Rahmenauftrag über den Abruf innerhalb von 6 Monaten erforderlich ist.

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Frage: Wie lang ist die Lieferzeit?

LieferzeitWir füllen nur auftragsbezogen ab und führen aufgrund des großen Sortiments keine Lagerware. Grundsätzlich beträgt die Lieferzeit 3 - 5 Wochen nach Auftragseingang, für Erstbestellungen u. U. etwas länger. Für Erstaufträge in bedruckten Dosen rechnen Sie bitte mit 8 - 10 Wochen nach Erhalt der Druckunterlagen aus Ihrem Hause. Unsere Hausspeditionen beliefern Sie over-night deutschlandweit und europaweit innerhalb 1 Woche.

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Frage: Was muss bei der Bevorratung/Lagerhaltung von Spraydosen beachtet werden?

BevorratungAerosole dürfen u. a. nicht in Durchgängen, Treppenräumen oder Dachböden oder dort, wo sie Erwärmungen über 50°C ausgesetzt sind, gelagert werden.

Lagerräume müssen z. B. ausreichend belüftet und mit geeigneten Feuerlöschern und Fluchtwegen ausgerüstet sein.

Wir verweisen insbesonder auf die TRGS 510, Punkt 11: Lagerung von Aerosolpackungen und Druckgaskartuschen (nachfolgend gekürzt, interpretiert und ohne Gewähr widergegeben - wir stellen Ihnen gerne die vollständige TRGS als .pdf zu Verfügung):

11.1 Anwendungsbereich
(1) Die folgenden Regelungen gelten bei der Lagerung von Aerosolen, gekennzeichnet nach CLP-Verordnung mit H222 ("Hochentzündlich") oder H223 ("Leichtentzündlich").
(2) Dies gilt auch für nicht gekennzeichnete Aerosole.
(3) Die aufgeführten Maßnahmen sind bei der Lagerung von mehr als 200 kg vollständig umzusetzen, unter 200 kg sind die  adäquaten Maßnahmen in einer Gefährdungsbeurteilung festzulegen.

11.2 Allgemeine Bestimmungen
(1) Gefüllte Aerosole dürfen nicht einer Erwärmung von mehr als 50°C durch Sonnenbestrahlung oder andere Wärmequellen ausgesetzt werden.
(2) Lager mit einer Gesamtgrundfläche von mehr als 500 m² müssen in einem ausschließlich Lagerzwecken dienenden Gebäude oder Gebäudeteil liegen.
(3) Bei der Lagerung von Aerosolen in Lagerräumen für ortsbewegliche Behälter darf die Lagermenge für brennbare Flüssigkeiten und das auf den Aerosolen angegebene Nettovolumen des Inhalts zusammen die höchstzulässige Lagermenge von 100.000 l pro Lagerraum nicht überschreiten.
(4) Werden Aerosole in Verkaufsräumen oder in bewohnten Gebäuden gelagert, sind die Anforderungen von Anlage 2 zu beachten, die wir Ihnen gerne als .pdf zu Verfügung stellen.

11.3 Lagerräume
Lagerräume mit einer Grundfläche über 60 m²
1. dürfen nicht unter Räumen liegen und mit solchen Räumen nicht verbunden sein, die zum dauernden Aufenthalt von Personen bestimmt sind; dies gilt nicht, wenn sie mit feuerbeständigen Wänden/Decken (F 90) voneinander abgetrennt sind,
2. müssen mindestens zwei Ausgänge zu Fluren, Treppenräumen oder unmittelbar ins Freie haben; als zweiter Ausgang genügt ein Notausstieg, und die Grundfläche von einzelnen Lagerräumen darf 500 m² nur überschreiten, wenn ein mit der für den Brandschutz zuständigen Behörde abgestimmtes Brandschutzkonzept vorliegt.

 

Wenn Sie neben Aerosolen (Druckgaspackungen) auch noch nennenswerte Mengen brennbare Flüssigkeiten lagern, dann sollten Sie auch die TRB 20 ("Läger") beachten. Gerne stellen wir Ihnen diese TRB als .pdf zu Verfügung.

 

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Frage: Wie lange sind Sprays haltbar?

HaltbarkeitWir sichern Ihnen grundsätzlich eine Haltbarkeit von 2 Jahren bei sachgemäßer Lagerung (Zimmertemperatur, trocken, dunkel) und Anwendung zu. Insbesondere bei Pasten-, Farb-, Zink- und allen anderen Sprays, deren Wirkstoffbestandteile zum sedimentieren neigen, ist es sehr wichtig, die Dose vor Gebrauch gut zu schütteln (3 - 5 Minuten) und das Sprühkopf-Ventil-System nach Gebrauch up-side-down freizusprühen.

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Frage: Was ist beim Transport von Spraydosen (auf der Straße) zu beachten?

Wenn Spraydosen in Deutschland versandt werden, dann handelt es sich überlicherweise um Gefahrgut der Klasse 2, Ziffer 5f, UN1950 ("Druckgaspackungen"). In den Fällen, in denen der Inhalt der Spraydose nicht brennbar ist, trifft statt der Ziffer 5f die Ziffer 5a zu.

Beim Transport bietet es sich an, die sogenannte "Begrenzte Mengen - Regel LQ" zu verwenden, die den Transport wesentlich vereinfacht. Die LQ - Regel kann angewandt werden, wenn das Gewicht des mit Spraydosen gefüllten Kartons unter 30 kg liegt (was überlicherweise immer der Fall ist).

Das Anwenden der LQ - Regel erlaubt, dass die LKWs keine spezielle Gefahrgutausrüstung und die LKW-Fahrer keinen ADR-Schein haben müssen. Die LKW-Fahrer müssen aber "Kenntnisse" zu Gefahrgut haben und die Spedition muß bei Beauftragung informiert werden, das es sich um o. g. Gefahrgut handelt. Weiters empfiehlt es sich, in den Lieferpapieren auf das Gefahrgut mit dem Text "Gefahrgut - Beförderung nach Begrenzter Menge LQ" hinzuweisen.

Das Thema "Gefahrgutversand" ist sehr komplex und häufig Änderungen unterworfen. Unsere o. g. Angaben (Stand: 01.2012) sind daher ohne Gewähr und geben auch nur einen Teil der Komplexitität wieder. Bitte wenden Sie sich bei konkreten Fragen direkt an uns.

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Frage: Was ist GHS bzw. ab wann kennzeichnen wir nach GHS?

GHS steht für "Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals" und soll dazu führen, daß Chemikalien und chemische Produkte ("Gemische") weltweit einheitlich eingestuft und gekennzeichnet werden.

Bisherige Unterschiede in den Regelungen für den Transport von Gefahrgütern und für den Umgang mit Gefahrstoffen werden mit GHS aufgehoben. Für den globalen Warenverkehr wird GHS vorteilhaft sein. Leider bringt GHS aber auch eine Veränderung der Symbole und Texte mit sich, so daß mittelfristig alle Druckdaten überarbeitet werden müssen.

Für Gemische, wozu auch Spraydosen zählen, gelten folgende Regelungen:

- ab dem 01.06.2015 dürfen wir als Hersteller Spraydosen (nur noch) gemäß GHS kennzeichnen

- bis zum 01.06.2017 dürfen im Handel noch Spraydosen mit der alten Kennzeichnung verkauft werden

- rein theoretisch dürften wir schon schon seit 2009 nach GHS kennzeichnen; da aber die endgültigen Sicherheitstexte nach GHS noch nicht vollständig feststehen, war dies rein praktisch noch nicht möglich. Voraussichtlich ab 2013 liegen alle notwendigen Sicherheitstexte gemäß GHS vor und dann ist eine Umstellung Ihrer Druckdaten möglich.

- Stand Januar 2014: wir beginnen nun schrittweise mit der Umstellung der Kennzeichnung auf GHS. Neu anzulegende Druckdaten werden i. d. R. nur noch nach GHS erzeugt (s. auch Etiketten-Information). Weitere Informationen, welche Daten genau aus dem Sicherheitsdatenblatt für das Etikett entnommen werden müssen, können Sie dieser   entnehmen.

 

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